Konsum

 

 

 

 

 

Unser Konsumverhalten hat größere Auswirkung auf unsere Umwelt und Ozeane, als man denkt. Daher versuchen wir, Dich über dieses Thema aufzuklären.

 

Was ist eigentlich Konsum?

Wie fing alles an!

Der Anfang vom Massenkonsum!

Auf wessen Kosten geht unser Konsum!

Aber warum ist es so?

Psychologie und Konsum!

Was sind die Auswirkungen vom Massenkonsum?

Endlich umdenken!

Was können wir tun ?

Viele werden nun denken, was hat der Konsum mit dem Schutz der Ozeane zu tun? Eine ganze Menge sogar! Unser täglicher Konsum und unser Konsumverhalten haben einen direkten Einfluss auf unsere Ozeane, unser Weltklima und auf unser Leben.

Wir beeinflussen jeden Tag mit unserer Kaufentscheidung diesen Prozess, im negativen sowie im positiven Sinne.

Unsere Ozeane sind für uns überlebenswichtig, sie sind das größte Ökosysteme auf unserer Erde und Heimat von Millionen verschiedenster Arten. Die Ozeane regulieren nicht nur unser Weltklima wie eine Klimaanlage, sondern ernähren auch täglich Milliarden von Menschen. Sie bieten uns jede Menge Arbeitsplätze und dienen uns gleichzeitig zur Erholung für Körper, Geist und Seele. Viele denken, das ist alles selbstverständlich und es geht immer so weiter wie bisher, aber das stimmt nicht.

 

 

Die Ozeane und Meere sind eines der empfindlichsten Ökosysteme überhaupt und mussten schon vieles in der Vergangenheit verkraften. Doch machen wir so weiter wie bisher, steuern wir geradewegs auf einen Kollaps der Meere und Ozeane hinzu, mit fatalen Folgen für uns alle.

Eine Möglichkeit dieses zu verhindern, ist unseren täglichen Konsum und unser persönliches Konsumverhalten zu ändern.

Der Schutz der Ozeane und dem Ökosystem Meer, ist für uns alle überlebenswichtig.

Es liegt auch in unserer Hand, wie wir uns entscheiden!

Wir wollen mit diesem Beitrag ein wenig Licht ins dunkle bringen und über dieses Thema informieren und aufklären. Wir beschreiben die Dinge aus unserer Sicht und Meinung, sowie auf Grundlagen verschiedenster Studien und Forschungsberichte. Wir wollen niemand bevormunden oder vorschreiben, wie er zu leben hat, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Was ist eigentlich Konsum?

 

 

 

Erst einmal kurz zur Definition. Konsum leitet sich aus dem lateinischen "consumere"ab, was übersetzt so viel heißt wie verwenden, verbrauchen sowie verzehren.

Wir Menschen in den Industrienationen sind es gewohnt, immer und überall alles zu bekommen. Ob es die günstigste Reise ins Ausland ist, oder wir im Supermarkt erwarten, dass es zu jeder Jahreszeit frisches Obst und Gemüse gibt oder das die Regale mit Artikeln jeglicher Art und Herkunft gut gefüllt sind, dass alles ist, für uns selbstverständlich und normal.

Auch in Sachen Mode machen die meisten sich wenig Gedanken, Hauptsache ich bin im Trend. Hinzu kommt, wir wollen meistens immer das neuste und Beste tragen. Durch die Werbung wird uns dann noch täglich die Produktpalette schmackhaft gemacht, als wenn wir immer wieder was Neues bräuchten. Doch stimmt das wirklich?

Wir sollten viel lieber vor dem Kick des Kaufens überlegen, ob es wirklich richtig ist, was wir tun. Denn, umso mehr wir konsumieren, umso mehr Ressourcen werden verbraucht. Doch unsere Ressourcen sind nicht unerschöpflich, wer das glaubt, der irrt. Wir haben nur die eine Erde und dessen natürliche Ressourcen, sind diese verbraucht, ist im wahrsten Sinne des Wortes bald Schicht im Schacht.

Im Moment verbrauchen wir mehr Rohstoffe, als uns die Erde hergeben kann, es wurde ausgerechnet, dass wir heutzutage im Durchschnitt 1,7 Erden verbrauchen. Hinzu kommt das durch die Rohstoffgewinnung und Rohstoffförderung die Umwelt, die Gewässer und die Ozeane extrem belastet werden.

Wälder werden gerodet, um der Nachfrage an Holz gerecht zu werden, aber nicht einmal die Hälfte der Wälder, wird wieder aufgeforstet. Das die Wälder aber nicht nur für uns lebenswichtig sind, sondern auch für unsere Ozeane, scheint vielen nicht bewusst zu sein. Die Wälder produzieren nicht nur einen erheblichen Anteil den für uns überlebenswichtigen Sauerstoff, sondern vertilgen auch jede Menge CO2, welches wir in die Atmosphäre blasen.

Die Ozeane funktionieren wie eine natürliche Klimaanlage, sie nehmen neben den Wäldern einen Großteil von CO2 auf und verhindert somit einen radikalen Klimawandel. Doch wie lange dieses natürliche Phänomen noch funktioniert, kann niemand genau vorhersagen. Doch eins ist Fakt, verschwinden immer mehr Wälder, umso mehr  CO2 müssen die Ozeane aufnehmen und verkraften, bis die Ozeane versauern und anfangen zu kippen. Denn ihre Aufnahmekapazität ist leider nur begrenzt.

Durch die immer steigende Nachfrage und Förderung von Erdöl (zum Beispiel durch das Fracking in den USA oder durch die Gewinnung mit Ölsand wie in Kanada) werden weite Landstriche verwüstet und für immer unbewohnbar. Des Weiteren werden durch die Förderung, die umliegenden Gewässer sowie das Grundwasser extrem verschmutzt und belastet, wobei die Folgen für uns Menschen und Natur gravierend sind.

Auch unsere Böden werden ausgelaugt, bis sie nichts mehr ergeben und Menschen werden vertrieben und umgesiedelt um neue Ressourcenquellen zu erschließen, alles nur um der steigenden Nachfrage an neuen Produkten überhaupt her zu werden.

Durch die Produktion von Massenware werden immer mehr Schadstoffe in die Atmosphäre geblasen, was nicht nur Auswirkung auf die Umwelt und das Klima hat, sondern auch auf die Gesundheit unserer Bevölkerung.

Wir brauchen uns nur die Industriestädte in China oder Indien anschauen, dort gibt es Tage, wenn mal kein Wind weht, wo man aufgrund von Auto und Industrieabgasen fast die eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen kann.

Aber auch Rohstoffe, die nur endlich sind, werden verschwendet und verbraucht, um unseren immer steigenden Energie- und Konsumhunger zu stillen. Ein Teufelskreis.

Die reichsten Länder der Erde beanspruchen bis zu 80 Prozent der Ressourcen für sich und das auf Kosten der ärmsten der Armen auf dieser Welt. Gerechtigkeit sieht anders aus!

 

Durch die ungerechte Verteilung und Ausbeutung, Fördern die Industriestaaten indirekt die Flüchtlingswellen noch mehr. Die Rohstoffe aus den armen Ländern wollen wir, aber die Menschen, die dort leben, wollen wir nicht.

Wir Konsumieren ohne Rücksicht auf Verluste als gebe es kein Morgen mehr oder als wenn wir noch eine zweite Erde in Reserve hätten.

 

Doch wir sollten schnellstmöglich umdenken, denn die ersten Warnzeichen das, was nicht stimmt mit unserem Planeten, hat wohl jeder schon mit bekommen.

Die Naturkatastrophen sowie die extremen Wetterphänomene wie, Stürme, extreme Regenmengen oder Dürren nehmen von Jahr zu Jahr zu. Auch die durch Dürren verursachten Hungersnöte nehmen jedes Jahr zu. Machen wir so weiter, gibt es in Zukunft die ersten Klimaflüchtlinge.

Wir müssen in unserer Gesellschaft grundlegend etwas ändern, bevor es zu spät ist, wir können nicht immer nur auf Kosten anderer Leben und so tun, als ob wir von alledem nichts mitkriegen oder wir davon nichts wissen wollen, nein es geht uns alle was an.

Jeder Einzelne kann schon bei sich selbst anfangen, um was zu ändern und sollte nicht warten, bis die anderen endlich damit anfangen. Wir sollten nicht immer den Finger auf die anderen zeigen, sondern bei uns selbst beginnen, was zu ändern.

Wir müssen lernen, Dinge wieder mehr wertzuschätzen und auch ab und an mal auf etwas zu verzichten. Ganz nach dem Motto weniger ist mehr. Oder erst überlegen bevor ich, was kaufe, ob ich es wirklich brauche, oder macht es mich nur für fünf Minuten glücklich und liegt danach wieder nur rum?

Wir sollten uns auch öfters die Frage stellen, wie wurde die Ware produziert und unter welchen Bedingungen, gibt es vielleicht Alternativen zu diesem Produkt oder der Ware?

Es gibt viele Möglichkeiten, welche helfen können damit sich in unserem System wie wir es heute kennen etwas ändert. Wir als Kunden haben es doch in der Hand was zu bewirken oder was zu bewegen.

 

 

Wie fing alles an?

 

Mit dem Konsum fing es im 18. Jahrhundert an. In dieser Zeit ging die Bevölkerung zum Einkaufen auf die Märkte, die es in jeder Stadt gab. Sie kauften dort nur das, was sie eigentlich zum Leben brauchten. Der Konsum von Luxusgütern war in dieser Zeit nur den Reichen und Adeligen vorbehalten, da sie das nötige Geld hatten, um sich fast alles zu leisten. Im Gegensatz zu der normalen Bevölkerung.

Es dauerte aber nicht lange und es kam langsam der Aufstieg durch die Emanzipation der Bürger und der dadurch wachsenden Kaufkraft. Nun konnten sich auch die normalen Bürger diverse Produkte leisten und waren nicht nur für die Adeligen oder reichen Bürger vorbehalten.

Die normale Bevölkerung begriff, wenn sie sich gewisse Dinge kauften, werden sie viel mehr in der Gesellschaft geachtet oder anerkannt als zuvor. Auch zeigten sie ihren neuen Wohlstand nach außen, damit sich ihr Ansehen und Status in der Bevölkerung verbesserte.

Langsam entwickelte sich die Konsumgesellschaft, was wiederum der damaligen Industrialisierung zu verdanken war. Es entstanden neue Arbeitsplätze und letztendlich hatten die Bürger mehr Geld zum Ausgeben. Es kahmen auch immer mehr Verbrauchsgüter auf den Markt, die angeboten wurden.

Auf Mode, wurde nun auch wieder mehr wehrt gelegt, sowie auf das äußerliche Erscheinungsbild. Letztendlich bekam die Mode eine ganz andere und größere Bedeutung, als sie vorher war. Es wurden neue Modelle entworfen, teilweise nur verändert, damit die Bürger wieder neue Kleidung kauften. Es wurden immer wieder neue Trends gesetzt, um die Bürger zum Kaufen zu animieren. Es war der Anfang vom Massenkonsum.

Nachdem der Massenkonsum in Großbritannien schon bald zum Alltag geworden war, zogen andere Länder wie Frankreich, Deutschland und die Niederlande nach.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde zur Steigerung der Umsätze die Werbung eingeführt, mit dem Hintergrund den Konsum der Bürger nochmals zu steigern. Der Plan der Unternehmen ging natürlich auf. Welches Unternehmen genug Werbung für seine Produkte machte, verkaufte somit am Ende auch mehr Waren.

 

Am Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten großen Kaufhäuser, man kann auch sagen die ersten Konsumtempel, in dem es an nichts fehlte. Anfangs gab es sie nur in Großstädten wie Berlin und Hamburg, doch es dauerte nicht lange bis andere Städte diesen Konzept folgten. Es entwickelte sich ein neuer Volkssport, dass Shoppen.

Auch der Krieg trug einiges zum Massenkonsum bei. Nach Jahren der Entbehrung und Zerstörung durch den Krieg, wo die Menschen auf vieles verzichten mussten, kam der Aufbau der Städte und der Kaufhäuser sowie die Nachfrage nach Gütern wieder in Schwung. Genau wie der Konsum, was man den Menschen in dieser Zeit auch nicht verübeln kann.

 

 

 

 

Der Anfang vom Massenkonsum!

Einige Jahre später wurden immer wieder neue Waren und Produktpaletten auf den Markt gebracht und vorgestellt. Es kamen die ersten Elektrogeräte auf den Markt, die unseren Alltag erleichtern sollten, eigentlich eine feine Sache. Ab den 60er Jahren boomte der Markt in allen Branchen und es gab immer mehr Produkte, die uns angeboten wurden.

Damals hatten viele Produkte noch eine relative lange Lebensdauer und die Geräte hielten über Generationen, sie wurden fast, kann man sagen weitervererbt. Dann kam aber die Zeitenwende, immer mehr Produkte hielten nicht mehr viele Jahre, sondern nur noch für einen gewissen Zeitraum. Die Verbraucher mussten sich immer wieder neue Geräte anschaffen, damit sich das Konsumrad weiter dreht.

Daraus resultiert die heutige Wegwerfgesellschaft, in der wir leben. Wir verbrauchen somit die natürlichen Ressourcen unserer Erde ohne Rücksicht auf Verluste. Durch den Abbau der Rohstoffe sowie durch die Produktion der Waren wird die Umwelt ebenso wie die Ozeane und das Grundwasser extrem belastet.

Wir können heute schon die Auswirkungen spüren, die wir durch unseren Massenkonsum erzeugen.

Wenn die Konsumgüter ausgedient haben oder man sie nicht mehr braucht, weil sie nicht mehr zeitgemäß sind, nicht mehr dem Trend entsprechen oder vom Werk aus schon so kurzlebig konstruiert und produziert wurden, landen die meisten Produkte auf den Müll.

Ein Teil davon gelangt aber in die ärmeren Länder dieser Welt. Dort werden die Produkte wiederum für wenig Geld getrennt und auseinandergenommen, teils unter schlimmsten menschenunwürdigen Bedingungen.

Ab den 70er Jahren lebten wir nach dem Prinzip "Ex und hopp" wir konsumierten wie nie zuvor, ohne auch nur an die Auswirkungen für die nächsten Generationen zu denken. Es galt und gilt als völlig normal, kaufen und wegschmeißen. Wir wurden und werden von Werbung überflutet, um unseren Konsum zu steigern.

Daraus resultiert sich auch, dass die Müllhalden immer größer werden. Auch der Plastikboom hielt in jedem Haushalt Einzug, ohne zu wissen, welche Folgen es für die Gesundheit der Menschen und Tiere haben wird.

Eines Tages hielten die ersten Kataloge der Versandhäuser bei uns Einzug, man konnte nun direkt von zu Hause aus Waren bestellen, ohne vor die Tür zu müssen. Einfach bestellen und direkt nach Hause geliefert bekommen, wie genial?

Als wenn das aber nicht schon reichen würde, ging es weiter mit dem Homeshopping im TV. Jetzt erreichte man auch die Konsumenten, die nicht viel vom Katalog hielten. Es wurden und werden immer noch die verschiedensten Produkte angeboten und so gut umschreiben und umworben das es fast unmöglich erscheint, auf diese Produkte zu verzichten. Aber stimmt das wirklich?

Zugegeben für die Konzerne ist es ein Milliarden schweres Geschäft!

Ab den 90er Jahren kam weltweit das Internet hinzu und eröffnete uns bis dahin unvorstellbare Möglichkeiten und neue Dimensionen des Konsums. Mithilfe des Internets können wir nun grenzenlos Shoppen und das 24 Stunden am Tag. Wir können nun Waren aus allen Ländern der Welt beziehen und alles mögliche Bestellen, direkt von zu Hause aus.

 

Neuerdings auch von unterwegs mit dem Handy. 

Uns werden nun Möglichkeiten angeboten, die früher undenkbar waren.

Dann gab es wieder eine Steigerung, und zwar das Kaufen auf Pump. Hat man zurzeit kein Geld, dann bezahle doch einfach in Raten oder bezahle später, die Angebote sind so vielseitig wie die Produktpalette.

Auch gilt meistens das Motto Hauptsache billig. Wie die Produkte hergestellt werden oder unter welchen Bedingungen, will auch meist keiner wissen. Aber die Medaille hat ja bekanntlich immer zwei Seiten. Seien wir doch mal ehrlich, es liegt ja in der Mentalität der Menschen, dass wir sparren wollen, egal was wir kaufen, dass trifft wohl für die meisten von uns zu.

Selbst wenn man einen guten Job hat, reicht es für die meisten von uns nur gerade so aus, dass man über die Runden kommt. Große Sprünge können die meisten von uns nicht machen. Auch viele Alleinerziehende mit Kindern sind oft betroffen und müssen jeden Euro zweimal umdrehen.

Da ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen nach dem Motto leben Geiz ist, geil. Aber geht es denn auch anders?

 

Es ist es eine riesige Aufgabe, die vor uns liegt, bezahlbare Waren und Produkte anzubieten, die sich jeder leisten kann und qualitativ auch noch hochwertig sind, fair und umweltschonend produziert werden sowie langlebig sind, damit wir nicht immer wieder das Gleiche neu kaufen müssen.

Auch die Löhne und Arbeitsbedingungen sollten fair und real sein, damit die Angestellten davon auch vernünftig leben können.

Es kann funktionieren und der Slogan, dass wenn der Konsum einbricht, steht die Weltwirtschaft still, stimmt auch nicht. Wir müssen nur das ganze System, was auf irgendwelche Blasen aufgebaut ist vernünftig umstrukturieren.

Wir müssen lernen aus unseren eingefahrenen Mustern abzuweichen und auszubrechen, die wir seit Jahren von den Konzernen vorgelebt bekommen. Das es auch anders geht, ohne immer nur auf Wachstum zu setzen, zeigen weltweite funktionierende Projekte.

 

 

 

 

Auf wessen Kosten geht unser Konsum?

Um es mit einem Satz zu sagen, wir konsumieren auf Kosten von Umwelt und Natur und den Ärmsten der Armen, die täglich ihre Gesundheit und ihr Leben für uns aufs Spiel setzen, damit wir in den reichen Industrieländern, alles im Überfluss genießen können, nur damit es uns an nichts fehlt.

Viele Menschen werden ausgebeutet damit die Produkte so günstig und gewinnbringend wie möglich angeboten werden können. Aber die wenigsten hinterfragen diese Dinge oder wollen davon nichts wissen oder hören. Doch es geht uns alle was an, denn die großen Konzerne machen den meisten Reibach, aber die Arbeiterinnen und Arbeiter bekommen nur den kleinsten Teil. Das muss sich in Zukunft grundlegend ändern.

Nehmen wir mal das Beispiel von einem T-Shirt einer beliebigen Marke. Die Großkonzerne nehmen sich den günstigsten Anbieter, der die T-Shirts am billigsten produziert, teils egal unter welchen Umständen, nur um am Ende den meisten Gewinn daraus zu erzielen.

Nun aus einem T-Shirt bekommt der Einzelhandel ca. 25 Prozent, 50 Prozent gehen an die Markenfirma, 13 Prozent werden für die Herstellung benötigt, bis zu 11 Prozent gehen für den Transport drauf und als letztes kommt der Lohn für die Arbeiterrinnen und Arbeiter, der nur mit 1 Prozent zu Buche schlägt.

Noch ein Beispiel: Wenn die Elektronikgeräte ausgedient sind oder man sie nicht mehr haben will, weil sie nicht mehr zeitgemäß sind, oder vom Werk aus schon so kurzlebig konstruiert und produziert wurden, dass sie nach der Garantie auf mysteriöse Weise kaputt gehen, landen die meisten Produkte auf den Müll.

 

Ein Teil davon gelangt aber in die ärmeren Länder dieser Welt. Dort werden die Produkte wiederum für wenig Geld getrennt und auseinandergenommen, teils unter schlimmsten menschenunwürdigen Bedingungen.

 

Dazu kommt das durch die Trennung der verschiedensten Stoffe, die Umwelt einen erheblichen Schaden nimmt, aber was noch viel schlimmer ist, dass die Menschen sich bei dieser Arbeit vergiften und körperliche Schäden davon tragen bis hin zum Tod. Teils aus Unwissenheit teils aus der Armut heraus, oder weil es für sie keine anderen Perspektiven gibt, um mit normalen Jobs Geld zu verdienen.

In den meisten Staaten gibt es keine Arbeitssicherheitsgesetze oder Regelungen so, wie wir sie bei uns kennen, aber wenn doch werden diese meistens umgangen. Genauso wenig gibt es eine Rentenregelung oder Altersvorsorge wie bei uns. Dort ist es meistens so, hast du kein Geld dann musst du Verhungern und sterben.

Anhand dieser Beispiele kann man sehen, wie ungerecht es in dieser Welt verteilt ist, alles nur, damit den Industrienationen alles im Überfluss zu Verfügung steht und es ihnen an nichts fehlt.

 

 

Aber warum ist es so?

 

 

Unsere globale Wirtschaft ist nur auf Wirtschaftswachstum aufgebaut, doch wie ist es möglich, auf einem begrenzten Raum immer weiter zu wachsen und zu expandieren? Wenn das Wirtschaftswachstum nicht wäre, würde die komplette Weltwirtschaft zusammenbrechen, so wird es uns gelehrt.

Denn ein großer Teil unseres Sozialstaates sowie viele soziale Systeme sind vom Wirtschaftswachstum abhängig und darauf aufgebaut. Bricht die Wirtschaft weg, brechen auch die sozialen Systeme in sich zusammen, so wird es uns immer gesagt. Aber ist es wirklich so?

Die Industrie und der Handel sind darauf ausgelegt möglichst viel zu verkaufen, damit der sogenannte Konsumkreislauf nicht zum Erliegen kommt. Es wird das Rad immer wieder neu erfunden und es werden immer neue Produkte auf dem Markt gebracht. Bei einigen Produkten ist dieses vielleicht sinnvoll, aber bei den meisten sollten wir es doch wirklich hinterfragen.

 

Psychologie und Konsum!

 

Unser Konsumverhalten hat auch was mit Psychologie zu tun, es spielt sich in unserem Unterbewusstsein ab, es hat was mit Belohnung zu tun. Denn tun wir uns was Gutes, werden Hormone und Botenstoffe freigesetzt, die unser Glücksgefühl steigern. Unser Gehirn verspricht uns Wohlbefinden und Glück, wenn wir zum Beispiel etwas Neues kaufen. Doch materielle Güter wie Auto, Fernseher, Handy, oder Eigenheime machen leider nur kurzzeitig glücklich.

Bei den meisten fängt es im Kindesalter an, wenn wir was Gutes gemacht haben oder artig waren, haben wir dafür eine Belohnung bekommen und waren glücklich.

Oder, wenn es uns mal nicht so gut ging oder wenn wir traurig waren, haben wir eine Kleinigkeit bekommen um unsere Trauer oder Ängste zu überwinden. Durch diese kleinen Geschenke fühlten wir uns besser und wahren wieder glücklich. (Es ist in dieser Situation ja auch völlig in Ordnung.)

Nun, wenn wir aber erwachsen werden, verliert sich dieses Glücksgefühl durch viele Einflüsse und Faktoren wie Alltagsstress oder den Stress im Jo. Aber wir haben im Unterbewusstsein immer den Drang danach wieder glücklich zu sein und sehnen uns nach diesem Glücksgefühl, dass ist ja auch ein vollkommen menschlicher Vorgang und ganz natürlich.

 

Denn alle Menschen wollen und sollen auch glücklich sein, gar keine Frage. Glück sollte neben Gesundheit an erster Stelle stehen.

Die Industrie hat aber auch dieses erkannt und versucht so über Waren und den verschiedensten Produkten uns dieses Gefühl wieder zurückzugeben, dass wir wieder glücklich sind. Aber wir sollten uns doch des Öfteren fragen, ob es uns wirklich glücklicher macht, wenn wir was kaufen oder ob es uns wirklich hilfreich ist und nicht gleich wieder nach fünf Minuten in der Ecke liegt und vergessen wird.

Dazu ist heute das kaufen noch einfacher als damals, denn heute kaufen wir oft auf Pump, das heißt, uns werden billige Kredite angeboten, damit wir noch mehr konsumieren. Frei nach dem Motto, heute kaufen und morgen zahlen und glücklich sein.

 

Früher mussten viele auf ihren Wunsch sparen, meist über Wochen oder gar Jahre und waren glücklich, wenn sie es sich dann endlich leisten konnten. Doch heute mit dem, ich nenne es mal Scheingeld und der Ratenzahlung wird uns ermöglicht, Dinge viel schneller zu kaufen, die wir uns früher gar nicht leisten konnten.

 

Was sind die Auswirkungen von unserem Massenkonsum?

 

Durch unseren uneingeschränkten Konsum ziehen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes selbst den Boden unter den Füßen weg.

 

Zum Beispiel das Smartphone, um eines dieser Geräte herzustellen, brauchen wir bis zu 30 verschiedene Metalle, die mithilfe hochgiftiger Chemikalien aus dem Gestein gewaschen werden müssen.

 

Nur um ein Gramm Gold zu gewinnen, muss ca. eine Tonne Erzgestein gewonnen und zermahlen werden und ebenso mit Chemie gewaschen werden, um das Gold vom Gestein zu trennen, teilweise unter Menschen unwürdigen Bedingungen.

Durch die Gewinnung von Gold im Amalgamverfahren oder in der Cyanidlaugung führt es bei nicht sachgerechten Umgang zu erheblichen Gesundheitsschäden bei den Arbeitern und in der umliegenden Bevölkerung, sondern auch zu erheblichen Umweltschäden.

 

Denn durch das benutzen der verschiedensten hochgiftigen Chemikalien entstehen enorme Mengen an giftigen Abwässern und Gasen sowie Sondermüll, die in einigen Fällen zum Beispiel aus Kostengründen, nicht sachgerecht entsorgt werden.

Es kommt auch oft vor, dass die Klärschlämme einfach in Flüsse geleitet werden, die wiederum in den Meeren münden und auf dem Weg dorthin, sowie im Meer große Schäden anrichten. Teilweise entstehen auch giftige Dämpfe, die in der Luft kondensieren und später in den umliegenden Regionen wieder abregnen und somit die Böden und das Grundwasser verseuchen und die Gesundheit der dort lebenden Menschen bis auf viele Jahre schädigt.

Die Menschen, die in diesen Regionen leben, werden auf lange Sicht mit Quecksilber oder andere Chemikalien belastet. Aber alles nur, um aus einer Tonne Gesteinsgemisch ein Gramm Gold zu fördern.

Ein anderes Beispiel: Wenn wir uns nur normales Mineralwasser in PET-Flaschen anschauen aus dem Supermarkt, wie viel Energie und wie viele Rohstoffe verbraucht werden, um dieses Wasser meist in Plastikflaschen abzufüllen, ist enorm.

 

Dabei haben wir doch bei uns in Deutschland eines der besten und saubersten Leitungswasser überhaupt. Wenn man schon Wasser in Flaschen kaufen sollte, dann wenigstens in Mehrwegglasflaschen, sie sind ökologischer als die aus Plastik und obendrein noch gesünder.

Es werden auch immer mehr Wälder auf der Erde abgeholzt um neue Ackerflächen zu gewinnen, damit Monokulturen angebaut werden, für die Futtermittelindustrie, um die Massentierhaltung zu ernähren oder es wird im großen Stil Palmöl oder Palmfett angebaut, weil die Nachfrage, von Monat zu Monat steigt, mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur.

 

Als wenn das nicht schon reichen würde, setzt man, so ist der aktuelle Trend, Gen manipulierte Pflanzen ein, weil sie widerstandsfähiger sind als die normalen Pflanzen.

 

Denn auf den ausgelaugten Böden können normale Pflanzen kaum noch wachsen. Aber nicht nur das wir die Böden für immer durch den Einsatz von Chemie verseuchen sowie unfruchtbar machen und die Umwelt schädigen, nein durch den Einsatz von Genpflanzen greifen wir in ein System ein, dessen Auswirkungen für Mensch und Natur noch gar nicht abzuschätzen sind.

Hinzu kommt, Ureinwohner werden vertrieben und verlieren ihren einzigen Lebensraum, der schon seit Generationen weitergegeben wurde. Ihre Heimat müssen sie nun zwangsweise aufgeben, nur weil wir unseren Hunger nach Rohstoffen nicht mehr zügeln können und alles im Überfluss haben müssen.

Ein weiteres Problem ist, dass durch den Einsatz von gentechnisch veränderter Pflanzen sowie Pestiziden auf unseren Feldern, Unmengen an Insektenarten aussterben, welche für unser natürliches Gleichgewicht und unser Überleben und das Überleben der Natur sehr wichtig sind.

Ab den 90er Jahren kam weltweit das Internet in Mode und eröffnete uns bis dahin unvorstellbare Möglichkeiten und neue Dimensionen des Konsums.

 

Mithilfe des Internets können wir nun grenzenlos shoppen. Wir können nun Waren aus allen Ländern beziehen und direkt von zu Hause aus, alles Mögliche bestellen. Dadurch stieg der weltweite Konsum sprunghaft an.

 

Wir könnten noch Hunderte Beispiele nennen und beschreiben, doch das würde den Rahmen sprengen. Es geht uns ja nur um das Prinzip und um die Aufklärung zu diesem Thema.

 

Auf lange Sicht gesehen zahlen wir durch unseren Konsum einen hohen Preis. Um so mehr wir Konsumieren und verschwenden, verlieren wir nicht nur wichtige Rohstoffe, sondern schaden auch durch die Herstellung der Produkte und durch Förderung der Rohstoffe extrem die Umwelt und die Ozeane, sowie letztendlich uns selbst.

Konsumieren wir so weiter wie bisher, werden in den nächsten Jahren Kriege ausbrechen, in einer Schlacht um die letzten Rohstoffe. Denn eines sollten wir wissen, sind die Ressourcen aufgebraucht gibt es keine neuen mehr.

Wir haben keine zweite Erde in Reserve auf die wir zurückgreifen können das sollte uns langsam klar werden.

Auch wir als Verbraucher sind in der Pflicht etwas zu ändern. Ich höre immer wieder von vielen Leuten, was kann ich denn schon tun, die großen Konzerne haben doch die Macht und ich als einzelne Person kann doch nichts ändern.

Das stimmt aber nicht!

 

 

Endlich umdenken!

Wir sollten langsam wach werden und uns nicht das Leben von den Konzernen vorschreiben und diktieren lassen, was wir alles brauchen und wie schön das doch alles ist. Nein in diesem Fall ist weniger manchmal mehr. Wir sollten wieder lernen eigenständig zu denken und unser Leben wieder selbst in die Hand nehmen und selbst entscheiden, was das Beste für uns ist. Ein guter Anfang ist es schon, öfters mal auf etwas zu verzichten.

Wir sollten keine modernen Sklaven sein, die ihr Leben und die Lebensweise von den Konzernen diktiert bekommen, sondern mit offenen Augen durchs Leben gehen und die schönen Dinge im Leben wieder suchen und wertschätzen und nicht nur den Konsumrausch verfallen. Wie heißt es so schön, wer suchet der findet.

Wir als Verbraucher haben es in der Hand etwas zu ändern, allein schon beim Einkaufen. Allein mit unserer Kaufentscheidung stellen wir die Weichen für die Zukunft. Es gibt so einige Mittel und Wege, wie wir dem Konsum was entgegensetzen können. Wir sollten auch viel mehr die Angebote hinterfragen, ob sie auch das sind was sie versprechen oder ob wir sie wirklich überhaupt brauchen.

Wir sollten uns immer fragen, was kann ich alternativ machen oder kaufen, gibt es andere Mittel und Wege?

Zum Beispiel gibt es einen wachsenden Markt an Fair Trade Produkten, was wiederum die Menschen unterstützt die die Waren Produzieren, ob es nun zum Beispiel Kaffee ist oder Kleidung ist völlig egal. Kauft man solche Marken, dann weiß man das die Leute fair bezahlt werden und Ressourcen und die Umwelt geschont wird.

Der Klimawandel und die Zerstörung der Natur zeigen uns ganz gut, dass wir mit unserm Konsumverhalten nicht mehr so weiter machen können wie bisher. Tun wir es nicht, werden wir in absehbarer Zeit die Folgen nicht mehr kontrollieren können.

Es wir Zeit, dass wir ein Umdenken einleiten, weltweit, um die Folgen für uns und unsere nächsten Generationen zu minimieren.

Es ist es eine riesige Aufgabe, die vor uns liegt, bezahlbare Waren und Produkte anzubieten, die sich jeder leisten kann und qualitativ auch noch hochwertig sind, fair und umweltschonend produziert wurden sowie langlebig sind, damit wir nicht immer wieder das Gleiche neu kaufen müssen.

 

 

 

 

 

Was können wir tun!

 

Wir haben eigentlich nur zwei Möglichkeiten, machen wir so weiter wie bisher und konsumieren und verbrauchen die Rohstoffe wie bisher, werden wir in den nächsten Jahrzehnten möglicherweise vor einer riesigen Krise stehen. Damit ist nicht nur der Klimawandel gemeint. Oder wir fangen endlich an umzudenken und machen uns Gedanken über das Erbe, was wir den kommenden Generationen hinterlassen.

Jeder sollte für sich mal überlegen, was er selber an sein Konsumverhalten ändern könnte. Es ist eigentlich nicht schwer sich umzustellen oder umzudenken, genauso wie die Umsetzung in die Realität.

 

Wir als Verbraucher haben es in der Hand, allein schon durch unsere Kaufentscheidung. Schon mit diesem einfachen Schritt leisten wir einen großen Beitrag für den Wandel und können mit unserer Entscheidung ein klares Zeichen setzen.

Versuchen Sie es doch mal mit tauschen, es gibt so viele Möglichkeiten, die wir ausschöpfen können, bevor wir uns zum Kauf eines neuen Produktes entscheiden. Die Zahl der sogenannten Giveboxen- oder Tauschläden steigt zurzeit in Deutschland, es wird zwar noch eine Weile dauern, bis diese Läden in den meisten Städten zu finden sind, aber es ist immer wieder spannend, was man dort alles so findet.

Achten Sie bei Produkten auch auf die Labels wie Fair Trade sie, garantieren hohe Sozialstandards und schließen Kinderarbeit aus und die Kleinbauern werden in ihrer Existenz gesichert. Die Bauern können so von ihrer Arbeit leben. Nicht zu vergessen sind die Fair-Trade-Prämien, sie ermöglichen den Bau zum Beispiel von Schulen und Trinkwasserbrunnen in den betroffenen Gebieten.

Carsharing und Fahrgemeinschaften zum Beispiel sind auch eine Alternative zum eigenen Wagen, schont den Geldbeutel und die Umwelt, doch bitte auf seriöse Anbieter achten.

Fast das gleiche gibt es schon für Fahrräder, nimm Dir ein Rad und fahre, wohin Du willst, und stelle es dann an den verschiedensten Stationen wieder ab. Du bezahlst nur eine Mietgebühr für die Nutzung, die sehr gering ausfällt. Eine tolle Sache und wieder eine reine Win-Win Situation. Bin ich irgendwo zu Gast oder im Urlaub leihe ich mir ein Rad und nach Gebrauch stelle ich es wieder ab, meisten auch schon via Handy buchbar und bezahlbar.

Kaufen bei SoLaWi (solidarische Landwirtschaft), Sie bezahlen jeden Monat einen Festpreis und erhalten von Landwirten aus Ihrer Region regelmäßig Ihre Abnahmemenge an Obst und Gemüse oder Molkereiprodukten. Dabei steht nicht der Profit im Vordergrund, sondern die Bedürfnisse der Kunden und das wohl der Tiere. Die Landwirte wissen, dass sie ihre Produkte los werden und sind nicht auf dem Weltmarktpreis und Zwischenhändler oder andere Konzerne angewiesen die sonst den Preis diktieren und entgehen somit den Preisschwankungen.

Das Beste hier ist auch wieder die reine Win-win-Situation für alle, der Bauer bekommt auch das was er verdient und wird seine Ware immer los, es werden keine Pestizide eingesetzt und die Natur und Umwelt wird geschont. Der Endverbraucher hat regionales und gesundes Obst und Gemüse ohne irgendwelche langen Lieferwege, die das Klima zusätzlich belasten.

 

Die Industrie sollte unserer Meinung nach auch in Zukunft die Produktion schrittweise umstellen und auf Nachhaltigkeit setzen, dass Schaft nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern erhält, auch die alten Arbeitsplätze und eröffnet ganz neue Chancen und Sparten und schont die Ressourcen und die Umwelt.

Die Politik ist auch aufgerufen die Rahmenbedingungen zu bieten, wie zum Beispiel die Lebenshaltungskosten sollten bezahlbar bleiben und nicht nur für die, die es sich leisten können, da sie einen gut bezahlten Job haben, sondern auch die Geringverdiener sollten mehr verdienen und entlastet werden. Auch die kleinen einfachen Arbeiter sollten besser bezahlt und ihre Arbeit mehr wertgeschätzt werden.
 

Wenn wir in den verschiedensten Bereichen was ändern könnten, können sich auch mehr Bevölkerungsgruppen andere Waren und Produkte leisten und sind nicht nur auf Dumping Preise angewiesen.
 

Denkbar ist auch die Cradle to Cradle Wirtschaft, die Kreislaufwirtschaft in der es so gut wie keine Abfälle gibt. Es wird alles wiederverwertet. Die Komponenten sollen dabei nach der Herstellung im Biologischen oder dem technischen Kreislauf gehalten werden bzw. ihm zurückgeführt werden, somit werden die natürlichen und technischen Quellen und Ressourcen geschont.

Ein weiterer Schritt in die Zukunft ist, Produkte aus der Region zu kaufen das spart Lieferwege, schafft Arbeitsplätze und spart CO2.

Im Bereich Haushalt ist es etwas schwieriger, aber auch hier ist es möglich, auf einiges zu verzichten. Ein Tipp: Fragen Sie die ältere Generation wie Oma oder Opa, was haben sie für Haushaltsmittel benutzt, bevor wir überschüttet wurden von all den schönen Produkten.

Ein weiterer Schritt in die Zukunft ist, Produkte aus der Region zu kaufen das spart Lieferwege, schafft Arbeitsplätze und spart CO2.

Im Bereich Haushalt ist es etwas schwieriger, aber auch hier ist es möglich, auf einiges zu verzichten. Ein Tipp: Fragen Sie die ältere Generation wie Oma oder Opa, was haben sie für Haushaltsmittel benutzt, bevor wir überschüttet wurden von all den schönen Produkten.

Zum Beispiel nehmen wir mal Essig, der Allrounder in Küche und im Bad, er löst Kalk und Schmutz, eignet sich zum Fensterputzen und so weiter, kostet im Gegensatz zu den Reinigern nur ein Viertel, und macht genauso gut sauber. Obendrein 100 Prozent biologisch abbaubar und bei richtiger Handhabe nicht gesundheitsschädlich. Aus unserer Sicht der beste Kalklöser und Reiniger, den es gibt.

Oder nehmen wir das Problem mit den Shampoodosen, wie lange hält eine solche Dose vor? Bei einer Kleinfamilie maximal eine Woche, wenn überhaupt. 

Wir sind auf Naturseife umgestiegen, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch meine Gesundheit aufgrund von weniger chemischen Zusatzstoffen, die im Shampoo enthalten sind. Noch ein positiver Nebeneffekt ist, es schont meinen Geldbeutel, da die Seife länger hält.

Weitere Tipps:

  • Wir müssen unser Kaufverhalten grundlegend ändern.

  • Bevor wir was kaufen, müssen wir überlegen brauche ich es wirklich oder gibt es Alternativen wie ausleihen, gebraucht kaufen, tauschen oder einfach selber machen.

  • Genau schauen, wie die Produkte hergestellt wurden, wohl möglich unter welchen Bedingungen.

  • Muss es immer das neuste Produkt sein, oder tut es das alte auch noch und erfüllt es doch noch seinen Zweck?

  • Nicht immer jeden Trend hinterherlaufen, und nicht immer alles glauben, was uns vorgegaukelt wird.

  • Wenn ein Gerät kaputt ist, geht in das Repair Café und versucht es dort zu reparieren.

  • Versuche es doch mal mit der Givebox, gebe dort was ab, was Du nicht mehr brauchst und nehme Dir wieder was mit, es ist meistens was dabei.

  • Einfach mal NEIN sagen und auf etwas verzichten, anfangs ist es schwer, aber es geht.

  • Gemüse und Obst selber anbauen wenn möglich, ob im Garten oder auf dem Balkon oder im Gewächshaus.

  • Die Tipps und Erfahrungen weiter geben und sich neue Tipps anhören und miteinander teilen und austauschen.

  • Nach persönlicher Möglichkeit ökologisch angebaute Produkte bevorzugen.

  • Fair - Trade oder GOTS - Produkte bevorzugen, wenn möglich sowie Bio Produkte.

  • Nach Möglichkeit verpackungsfrei einkaufen, dass schon die Umwelt und die Ressourcen und Deine Gesundheit.

  • Direkt bei Landwirten oder Erzeugern kaufen wie im Hofladen oder bei Solawie.

  • Wieder einiges selber machen statt kaufen.

  • Achten Sie beim Kauf auf ressourcenschonende Produkte.

  • Produkte, die in Deutschland hergestellt werden, sind auch eine gute Wahl, sie sparen weite Lieferwege und Transportkosten sowie CO2 und sind meist qualitativ besser und halten länger.

  • Auch sollte man darauf achten, dass die Produkte, wie nur irgend möglich schadstofffrei hergestellt wurden, denn riechen sie schon komisch ist das meist kein gutes Zeichen.

  • Oder völlig auf Naturprodukte umsteigen.

  • Lebensmittel nicht verschwenden und nur soviel kaufen, wie Sie verbrauchen können.

  • Lebensmittel wieder mehr wertschätzen.

  • Auf die Herkunft der Lebensmittel achten und lieber saisonales Obst und Gemüse essen.

Ja es ist eigentlich nicht schwer etwas zu ändern und es geht auch, und wenn es nur Schritt für Schritt ist, wer erst einmal den Weg gefunden hat, wird auch sehen, dass er auf nichts verzichten muss.

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